Chiropraktik

Die Chiropraktik im 21. Jahrhundert, ist eine moderne, ganzheitliche Therapieform, die die alten Klischees vom "Zieher" und "Knochenbrecher" weit hinter sich gelassen hat.

Die moderne, wissenschaftliche Chiropraktik geht auf B.C. Palmer (USA) zurück. Von seinen Anfängen um das Jahr 1895 bis heute, hat sie sich stetig weiterentwickelt und ist heute eine wissenschaftlich gesicherte und schulmedizinisch voll anerkannte Therapieform.

Ziel des Chiropraktikers ist es, Fehlstellungen der Wirbelsäule, auch Nervenstörungen genannt, auf sichere und effektive Art und Weise zu korrigieren. Ein Sturz, "falsches" Bewegen oder Heben, einseitige Belastungen im Alltag können zu Blockierungen und damit Fehlbelastungen in den Gelenken führen. Ein blockiertes Gelenk muß nicht immer gleich schmerzhaft sein, da der Körper diese lange Zeit kompensieren kann. Es kann aber auch zu unerträglichen Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, Muskelverspannungen und Fehlhaltungen kommen.

Der Chiropraktiker untersucht genau auf das Vorliegen von Nervenstörungen / Blockierungen und hilft dem Organismus, durch Anwendung eines Impulses in einer ganz bestimmten Weise, sich selbst zu helfen. Oft ist hierbei ein Knacken zu hören (welches schmerzfrei und für den Erfolg der Behandlung nicht ausschlaggebend ist!), bei dem es sich um winzige Gasexplosionen im Gelenk handelt und nicht, wie oft vermutet, um Reiben der Gelenkflächen aufeinander, also keine Schädigung verursacht.

Die Mobilisation und Manipulation der Wirbelsäule und des Beckens stehen im Mittelpunkt der Behandlung. Die Wiederherstellung der Beweglichkeit ermöglicht eine Regeneration des Nervensystems und eine Normalisierung der Muskelspannung.

In meiner Praxis verwende ich ausschließlich schonende und risikoarme, amerikanische Techniken die ich bei L. Dean Kirchner (Doctor of Chiropraktik/USA) gelernt habe. Herr Kirchner lehrt sanfte Techniken aus verschiedenen Systemen. Er kannte viele der Begründer noch persönlich.

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Indikationen

Blockierungen können durch ihre Auswirkungen auf das Nervensystem sehr unterschiedliche Beschwerden verursachen, die z.T. jahrelang bestehen können, ohne das die Ursache  in der Wirbelsäule vermutet wird.
 

Kopfschmerzen, Migräne
- Schlechtes Gehör, Schwindel, Tinnitus
- Schmerzen im Nacken, Schulter, Arm, Hand, Finger
- Hexenschuss, Ischias
- Bandscheibenirritationen
- Die Chiropraktik ist auch bei zahlreichen anderen Störungen angezeigt, die durch mangelhafte Funktion des Nervensystems hervorgerufen werden: allgemeine Schwäche, Schwindel, Schlaf­losigkeit, Verdauungsstörungen, Empfindungsstörungen gewisser Körperteile.

Da alle Nerven ihren Ursprung im Gehirn haben und beim Verlassen desselben das Rückenmark bilden, das durch den Atlas­ Wirbel geführt wird, so kann ein Verschieben dieses Wirbels (oder anderer Wirbel) eine Reizung oder ein Zusammendrücken des Rückenmarks zur Folge haben und dadurch eine Störung des Organs hervorrufen, welches mit dem geklemmten Nerven in Verbindung steht.
(SCHWING, Chiropraktor, U.S.A)

Nicht behandelt wird bei Tumorleiden, Infektionskrankheiten, geschwollenen und entzündeten Gelenken und wenn die eingehende Untersuchung ergibt, das eine fachärztliche Abklärung notwendig ist.

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Behandlungsdauer

Hier muss berücksichtigt werden, wie lange das Leiden schon besteht, wie schwer es ist, ob der Patient jung oder alt ist, wie groß sein Heilungswille und seine Ausdauer ist.
 

Durch Funktions­wiederherstellung der Wirbelsäule ermöglicht der Chiropraktiker der natürlichen Heilkraft des Menschen­ der - "vis medicatrix naturae" des Hippocrates - sich zu entfalten, aber es ist auch notwendig, dass der Patient Ausdauer zeigt: Seit langem anhaltende Störungen benötigen mehrere Behand­lungen.

Im allgemeinen ist bereits nach der ersten Behandlung eine wohltuende Wirkung fühlbar.

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© Naturheilpraxis Wölfl, Heilpraktiker, Bad Wörishofen